Logo-BMG

Journal

der 

Berliner Medizinischen Gesellschaft

Jahrgang 8

Ausgabe 2017



Wissenschaftliche Sitzung 26. Januar 2017: Onkologie und Ophthalmologie

Die Berliner Medizinische Gesellschaft verlieh 
Herrn Professor Michael Foerster die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Festvortrag von Professor Dr. Michael Foerster

Entwicklungen von Diagnose und Therapie
in der Ophthalmo-Onkologie in den letzten 25 Jahren

 

Wir freuen uns über zwei weitere Festvorträge an diesem Abend:

 Prof. Marius Ueffing, Universität Tübingen

Grundlagenforschung für die Augenheilkunde 
Trend und Entwicklungen am Beispiel Tübingen

Prof. Jens-Martin Rohrbach, Universität Tübingen

Gegenwart und Zukunft der klinisch-ophthalmologischen Forschung vor dem Hintergrund der jüngsten Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Hochschulmedizin


Die Laudatio zur Verleihung der Albrecht von Graefe-Medaille hielt Prof. Dr. Ivar Roots.  

Verleihung der Albrecht-von-Graefe-Medaille an

Prof. Dr. Michael Foerster

 

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Sitzung der Berliner Medizinischen Gesellschaft  am 26. Januar 2017 wurde von ihrem Vorsitzenden, Prof. Dr. Ivar Roots, im Langenbeck-Virchow-Haus die Albrecht von Graefe-Medaille an Prof. M. Foerster verliehen für seine Verdienste auf dem Gebiet der onkologischen Ophthalmologie.

Albrecht von Graefe (1828-1870) war 1860 Mitbegründer und dann hochgeachteter,  erster Vorsitzender der Berliner Medizinischen Gesellschaft. Die Medaille wird seit 1980 an Ärzte überreicht, die in der medizinischen Wissenschaft, Forschung und Lehre herausragende Leistungen erbracht haben. Albrecht von Graefe, ein bedeutender Augenarzt, sah nach der Entwicklung eines Augenspiegels durch Hermann von Helmholtz 1850 in Königsberg die Stunde gekommen, um Augenoperationen (z.B. den Grauen Star mit dem sog. Graefe-Messer) mit Erfolg durchzuführen. Unter den früheren Empfängern der Medaille waren R.W. Schlesinger (1981), Hans Herken (1981), Ernst Ruska (1983), Heinz-Günter Wittmann (1984), Robert C. Gallo (2002) und Günter Stock (2008).

Foerster, 1943 in  Windsbach/ Franken geboren, studierte in Tübingen, Berlin und Miami/USA. Sein Interesse an der Elektrophysiologie des Auges führte ihn 1972 nach Tübingen und 1978 an die Universitäts-Augenklinik Essen. Hier habilitierte er sich 1987. Er erhielt 1990 den Ruf als Direktor der Augenklinik am heutigen Campus Benjamin Franklin der Charité, wo er bis zu seiner Emeritierung 2010 blieb. Foerster war u.a. Dekan und ärztlicher Direktor. Seiner Klinik entstammen über 100 Fachärzte, von denen mehr als zehn Chefärzte sowie fünf  Leiter von Universitätskliniken wurden.

Wie aus seinem Vortrag „Fortschritte der Ophthalmoonkologie in Diagnose und Therapie in den letzten 25 Jahren“ hervorgeht, erhielten seine Behandlungskonzepte große Beachtung:  1992 führte Foerster die Laser- und Kryotherapie in die Ophthalmoonkologie ein sowie die Brachytherapie mit Ruthenium- und Jodapplikatoren. Nach Aufbau eines Joint Venture mit dem Hahn-Meitner-Institut wurde auch in Berlin ab Juli 1998 die Protonen-Therapie eingeführt mit in Folge signifikant minimierten Rezidivraten. Foerster etablierte in seiner Klinik die zusätzliche transsklerale Resektion von Aderhauttumoren und die Endoresektion bei speziellen Indikationen mit Hilfe der Glaskörperchirurgie.

Die weiteren Festvorträge hielten Prof. Dr. Jens Rohrbach und Prof. Dr. Marius Ueffing, beide von der Universitätsaugenklinik Tübingen.

Eberhard Neumann-Redlin von Meding
Schriftführer der Berliner Medizinischen Gesellschaft



--------------------------------------

Wissenschaftliche Sitzung 23.02.2017:

Bei der Diagnostik und Behandlung von gut- und bösartigen Veränderungen des Magendarm-Traktes einschließlich des Pankreas, der Gallenblase und der Leber hat sich in den letzten Jahren ein vielversprechender Wandel vollzogen.

Magen, Pankreas und Gallenblase:
Neues bei Diagnostik und Therapie

Professor Dr. Andreas Sturm
Chefarzt, Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie – DRK-Klinikum Westend

Reflux, Barrett und Radiofrequenzablation

Dr. Rebecca Tschöpe
Oberärztin, Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie – DRK-Klinikum Westend

Endoskopie und Endosonographie der Gallenwege und des Pankreas

 Professor Dr. Jürgen Hochberger

Chefarzt, Vivantes-Klinikum Friedrichshain Abteilung
für Interventionelle Endoskopie und Gastroenterologie

Endoskopische Submucosa Dissection (ESD) als schonendes und
organerhaltendes endoskopisches Resektionsverfahren 
bei Frühkarzinomen und flächigen Polypen

------------------------------------

Wissenschaftliche Sitzung 23.02.2017:

Anästhesie – Folgen für Hirn und Herz

Donnerstag, den 23. März 2017 um 19:00 Uhr

Univ.-Prof. Dr. Claudia Spies

Charité Universitätsmedizin Berlin Klinik für Anästhesiologie m. S. Operative Intensivmedizin, Campus Virchow & Campus Mitte

Postoperatives Delir und seine Folgen

Auf vielfachen Wunsch wurde der Vortrag mit freundlicher Genehmigung des Verfassers hier auf der Seite als pdf-Datei eingestellt:

Anaestesie-Postop.Delir-Spies-BMG-2017-03-23

 Weitere Vorträge zum Thema Anästhesie: 

Prof. Dr. Georg Winterer

Charitè Universitätsmedizin Berlin Klinik für Anästhesiologie m. S.Operative IntensivmedizinCampus Campus Mitte

EU Projekt BioCog: Biomarker-basierte Prädiktion post-operativer kognitiver Störungen

 

Univ.-Prof. Dr. Sascha Treskatsch

Charitè Universitätsmedizin Berlin Klinik für Anästhesiologie m. S.Operative Intensivmedizin, Campus Mitte

Ein Blick ins Herz während der Narkose– Warum ist das wichtig?

 

Diese Veranstaltung ist Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Hahn,

dem Vorsitzenden der BerlMedGes 2000-2014, anlässlich seines 80. Geburtstages gewidmet.

------------------------------------

zurück zum  Journal 1. Seite